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Goldriesling - Der sächsische Aufsteiger unter den Rebsorten

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1990 wurde Goldriesling im Bezirk Dresden auf rund 2,6 Hektar angebaut. Bereits zehn 

Jahre später waren es zehn Hektar. Aktuell steht Goldriesling in Sachsen auf knapp 26 Hektar - so viel wie noch nie zuvor.

 

Seit rund 100 Jahren schmückt er die Elbhänge.

 

Die Rebsorte wurde 1883 im Elsass aus Riesling und Gelbem Maligner gekreuzt. Empfohlen wird der Anbau von Goldriesling vor allem für Randlagen, seltener für die Top-Steillagen. Berücksichtigt man die aufwendige Kultur in den Steillagen, die von Handarbeit geprägt ist und die hohe Nachfrage nach dem Tafelwein, wird schnell klar warum.

 

Paradoxerweise ist die Herstellung des Weißweins, der aus Goldriesling gewonnen wird, weit weniger aufwendig, als der Name vermuten lässt. Tatsächlich liefert die ältere Rebsorte Riesling, deren Reifezeit einige Wochen länger ist, den unter Weinkennern als höherwertig qualifizierten Wein.

Sächsische Winzer bezeichnen Goldriesling augenzwinkernd daher auch als „Frühstückswein“.
In Sachsen wird der leichte Zechwein, der aus der Rebsorte gewonnen wird, die so spät blüht und früh reift, als regionale Besonderheit vermarktet - und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Rebsorte profitiert vom anhaltenden Trend für leichte Weine und hat Fans weit über die Grenzen Sachsens hinaus.

 

Beste Grüße

Andreas Nicklas

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Goldriesling - Der sächsische Aufsteiger unter den Rebsorten

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Leider gibt es hier einen jüngsten Wermutstropfen: Die Winzergenossenschaft Meißen und hierduch auch beeinträchtigt ein Winzer mussten ihre Weine wegen verbotener Pestizide zurückholen. Leider war gerade auch der Goldriesling davon betroffen. Die Mitteilungen hierzu:

 

 

 

http://www.sz-online.de/nachrichten/so-kam-das-insektengift-in-den-wein-3322207.html

 

 

Besten Gruß,

 

Holger Casselmann